holzhauerhamburg, Galerie für Zeitgenössische Kunst

 



 

Angela Holzhauer
Borselstr. 9 22765 Hamburg
Tel. 040-18884552
Fax. 040-18884553

galerie@holzhauerhamburg.de

 
Mi-Fr 15-19, So 15-18 Uhr u.n.V.  
   

 


Da drinnen von den Sinnen:
Zwei Generationen Künstlerbücher
In Kooperation mit der Galerie St. Gertrude

Dieter Roth
Horst Janssen

Till Verclas
Clemens-Tobias Lange

 

Künstlergespräch mit Till Verclas und Clemens-Tobias Lange: 1. Juni, 19 Uhr

 


Öffnungszeiten: Mi-Fr 15-19, So 15-18 Uhr
und nach Vereinbarung


   


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Dauer der Ausstellung:
20. April 2016
bis 17 Juli 2016

 

 

Abbildung: Dieter Roth, Copyright St. Gertrude
 



 
Till Verclas
Streifzüge
Clemens-Tobias Lange
CTL Schwöbel Aitmatow

Der rote Faden durch das Schaffen von Dieter Roth (1930-1998) ist das Bücher machen: "Ich mache nur Kunst, um meine Gewohnheit zu unterstützen, die da wären zu schreiben und Bücher zu publizieren." Dieter Roth gilt als Erfinder des artist´s book oder dem Buch als Kunst-Objekt. Mit Dieter Roth setzt der erste Boom dieses Genres in den 1950er Jahren ein. In Kooperation mit der Galerie St. Gertrude zeigen wir sechs seiner wunderbaren Künstlerbücher: Ein Tagebuch aus dem Jahr 1982, signiert und mit Widmung, die Bände Bats und Dogs mit seinen zweihändigen Schnellzeichnungen und Die die Die DIE gesamte verdammte Scheisse in zwei Ausführungen inklusive handschriftlichen Anmerkungen und Korrekturen.

Auch Horst Janssen (1929-1995) hat sein Leben lang Bücher gemacht, nicht so Objekt haft wie Roth, aber nicht weniger radikal, was die technische Experimentierfreudigkeit zum Beispiel im Bereich Radierung anbelangt. Auch die Verbindung von Schrift und Bild ist in seinem Werk präsent. Janssen, der Zeichner und Grafiker, hatte darüber hinaus eine Handschrift wie Kunst. Wir zeigen u.a. Das Pfänderspiel (Ein tagespolitischer Seitensprung) auf Deutsch, Russisch, Amerikanisch in einer Vorzugsausgabe mit eingeklebter Radierung, Keimende Kartoffel und November aus dem 1983.

Die Verbindung der ersten mit der zweiten Generation Künstlerbüchermacher in dieser Ausstellung ist zunächst eine ganz direkte: Till Verclas hat in seiner Druckwerkstatt für Dieter Roth gedruckt. Und sowohl Verclas als auch Clemens-Tobias Lange haben die gesammelten Papiere von Horst Janssens Drucker erworben, Verclas die europäischen und Lange die japanischen. Experimentell sind die beiden Zeitgenossen in ihren Arbeitsweisen mindestens so wie ihre Vorgänger: Verclas, der Bildhauer, kommt tendenziell ohne Sprache aus, betont die Haptik; Lange, der Maler, setzt seine bildlichen Schwerpunkt mit Fotografie und arbeitet textlich gern mit Literaten zusammen oder lässt sich von einem Gedicht, einem fremden Alphabet und Typologie inspirieren. "Denn die Dichter haben das Wissen der Welt."

Seit der Gründung der Presse UN ANNO UN LIBRO Till Verclas 1991 entsteht pro Jahr ein Künstlerbuch. Zum Beispiel Musterbuch, in dem durchgängig mit Drucktechniken gespielt wird.. Sehr poetisch: Schwarzer Trüffel, ein Buch voller Zettel, extra illustriert. Ein so genanntes grangerized book, das ganz der Manie englischer Bibliotheksnutzer folgt, kleine Zeichnungen und Anmerkungen in Leihbände hineinzukleben. Denn Bücher sind zum Benutzen da. So denkt auch Till Verclas.

"Durch das Äußere, das Buch, muss sich das Innere des Lesers ändern," lautet die Philosophie von Clemens-Tobias Lange, der seit 1988 in seiner CTL-Presse Künstlerbücher publiziert. Seine Bücher bestechen durch Reduktion ihrer jeweils der Aussage oder des Themas angepassten Formensprache - und durch die Papierauswahl, denn "Die Papiere suchen sich ihre Bücher selbst." Zum Beispiel Georges Adéagbo, The Story of the Lion, ein Buch zum auf-dem-Boden-Lesen, das die Arbeitsweise des Biennale-Künstlers Adéagbo nach empfindet. Ohne Wolken, ein Buch über Wolken, das ganz ohne Wolken auskommt, in dem es um Schönheit geht.

Wir zeigen in der Ausstellung Da drinnen von den Sinnen: Zwei Generationen Künstlerbücher alle Bücher auf einem großen Tisch, wo man sie in Ruhe schmökern und blättern kann. An den Wänden Grafiken von Till Verclas und Fotografien von Clemens-Tobias Lange.


Till Verclas, 1953 in Düsseldorf geboren, lernte noch vor seinem Studium der freien Malerei an der HFBK bei Kai Sudeck Kupferdruck und gründete 1979 seine eigene Kupferdruckwerkstatt in Hamburg. Parallel zum eigenen künstlerischen Schaffen hat er für Künstler wie Georg Baselitz, Albert Oehlen, Rosemarie Trockel, Cy Twombly, Günther Förg und eben auch Dieter Roth gedruckt. Verclas Künstlerbücher sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen sowie Museen, darunter Staats- und Universitätsbibliothek in Hamburg, Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, The New York Public Library. 2010 übergab er die Werkstatt an seine Mitarbeiter, um sich nur noch eigenen Projekten – Skulpturen und Künstlerbücher - widmen zu können. Letzter von ihm persönlich betreute Künstlerkunde heute ist Thomas Schütte.


Clemens-Tobias Lange ist 1960 in Berlin geboren, studierte Malerei bei Emilio Vedova und Design bei Ennio Chiggio in Venedig, hat 1988 in Hamburg seine Edition CTL-Presse gegründet und produziert seitdem Künstlerbücher, eigene und solche in Kooperation mit Literaten wie Tschingis Aitmatow oder bildenden Künstlern wie Georges Adéagbo. Zahlreiche seiner Künstlerbücher sind von den Museen und Bibliotheken der Welt angekauft worden, darunter das MoMA in New York, Paul Getty Center in Los Angeles oder die Nationalbibliothek in Paris.

 

 

 

 

 

Letzte Ausstellung:

En miniature Skulptur

Dauer der Ausstellung:
16 Oktober 2015
bis 31 Januar 2016

 

 

Grieshaber  
  Mathias Kadolph,Tête à tête, 26 x 24 x 20 cm, 2015  
  Riedel 2015  
  Ulrich Riedel: Kalkül des Kopfes, 2015, gewachstes Lindenholz, 20 x 19 x 16 cm  
 

 

 

 

 

Letzte Ausstellung:

Jo Röttger

BLACK_BACK.

Fotografie

Jo Roettger Fotografie deagbo Roettger
 
Fotos, Jo Röttger
links: Black_Back, rechts: Georges Adéagbo in Hamburg 2014

 
 

Nicht zum ersten Mal begleitete der Künstler Jo Röttger im vergangenen Jahr den Künstler Georges Adéagbo mit seiner Kamera beim Legen seiner Installationen. Er tat dies zum Beispiel 2010 schon in meiner Galerie, als Georges Adéagbo hier seine Ausstellung La Culture et les Cultures – La Chine à Hambourg hatte, die damals erste Solo-Show des mehrfachen Biennale-Teilnehmers aus Benin in Hamburg. 2014 nun Orte mit kolonialen Bezügen in Hamburg, das von der Stadtkuratorin Sophie Goltz und dem Kurator Stephan Köhler initiierte Projekt Inverted Space. Jo Röttger folgte Georges Adéagbo unter anderem in den Park der Lettow-Vorbeck-Kaserne, in dem ein Monument aus Stein steht, geschützt vor Neonazis mit einem Stacheldraht drum herum. Es zeigt Afrikaner, Askaris, rekrutiert aus den deutschen Kolonien in Deutsch-Ostafrika im ersten Weltkrieg. Der Krieg ausgetragen auf schwarzen Rücken....
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Swen Kählert:
Centrification, Installation


 



Sven Kaehlert
 


 
 

vorherige Ausstellung:
Bildhauerzeichnung




 



Bildhauerzeichnung

Zeichnen Bildhauer anders als Maler? Diese Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von Eberhard Freudenreich, Friedemann Grieshaber, Mathias Kadolph, Gabriela LaPacheca und Leon Manoloudakis will genau dies untersuchen.
 


 
 


Eberhard Freudenreich
Installation und Faltungen, Objekte

Eberbard Freudenreich
 
  Eberhard Freudenreich, Faltungen, Addition 36, 2013, Papier, Unikat
 
 


Aus kleinen goldenen, immer gleichen Fünf- und Vierecken sind alle neuen Papier-Polygone von Eberhard Freudenreich gefaltet. Welche der Kanten bestimmt den Raum? Welche den Körper? Wie kommt es, dass eine gefaltete Kante noch mehr kann als eine gezeichnete Linie? Und wieso entstehen bei den immer gleichen Geometrien so gänzlich unterschiedliche amorphe Formen? Kann es sein, dass es keine objektive Form gibt, weil wir gar nicht objektiv sehen können, sondern immer sofort subjektiv "was daraus machen"? Ist Sehen Tagesform abhängig? Es ist ein fantastisches, künstlerisches Forschungsvorhaben, das Freudenreichs Gedanken und Arbeit voranschreiten lässt, Jahr um Jahr. Ein Werk-Ping-Pong aus dem Grafischen entwickelt, mal sind es Holzschnitte, mal Raumobjekte aus Plastik oder Karton, mal Kartongrafiken zum Verschieben in Glaskästen oder jetzt Objekte aus gefaltetem Papier. Und die neuen Körper aus dem goldenen Karton unterscheiden sich erstaunlich sehr von den Fröschen, Schnecken und anderen Naturphänomenen, die der Künstler im vergangenem Jahr aus naturweißem Papier, dem klassischen Origami ähnlich, gefaltet hat. Nach 2009 endlich wieder eine Einzelschau mit neuen Arbeiten von Eberhard Freudenreich aus Stuttgart. Zusätzlich zu den Faltungen zeigen wir großformatige Kantenzeichnungen, die ebenfalls extra für die Ausstellung entstanden sind.

 
 

Eberhard Freudenreich: 1963 in Bad Urach /Württemberg geboren und studierte Freie Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Dieter Groß, Prof. Rudolf Schoofs und Herbert Egl. Seit 1993 arbeitet Freudenreich als freischaffender Künstler und hat seitdem vor allem im süddeutschen Raum zahlreiche Preise und Stipendien – unter anderem von der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg oder den renommierten Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen erhalten.

 
 

 

 
vorherige Ausstellung

Carolin Leyck
"Welten in Farbe gelacht"
Carolyn Leyck
 
  Carolin Leyck Detail aus o. T., 50 x60 cm, Acryl auf Holz (bespannt), 2013
 
 

Color is the quickest way to the heart

 
 

Farbe ist der schnellste, der unmittelbarste Weg zum Herzen, wird Jerry Zeniuk, der Lehrer von Carolin Leyck, viel zitiert. Dennoch ist es mit dem Farbgefühl allein nicht getan: der Betrachter muss sich schon auf das Sehen der non-figurativen Bilder, der komplexen Farbpersönlichkeiten von Leyck einlassen, ein bisschen Zeit und Neugier mitbringen. Sonst verpasst er das Beste. Sonst entgeht ihm der Weg ins Offene, den die Malerin bei jeder neuen Leinwand immer wieder eingeht. Es entgeht ihm das Wechselspiel zwischen spontanen Aktionen und überlegten Reaktionen. Gemaltes Gefühl und Denken. Carolin Leyck formuliert es so: "Schicht für Schicht inspirieren mich oft die Zufälle dazu, meine eigenen Grenzen in Frage zu stellen und diese zu überschreiten. So wird, Schritt für Schritt, aus einem unbeschriebenen Blatt eine Persönlichkeit. Mein Anspruch an diese Person ist hoch. Sie muss einfach und komplex zugleich sein. Sie muss das Auge anregen und die Lust, es immer wieder zu betrachten, hervorrufen. Sie soll in eine Welt entführen, die fasziniert und inspiriert." Naturgemäß spielt die Intensität der Farbe dabei eine sehr wichtige Rolle, das der Künstlerin ureigene Gefühl für ihre Farben. Carolin Leyck orientiert sich bewusst nicht am Farbkreis, sondern verlässt sich auf ihre Erfahrung. Darüber hinaus hat sie im Laufe der Jahre eine unverkennbare Formensprache entwickelt. Mit breiten Pinselstrichen entstehen Linien und Flächen, mal luftig und leicht, mal strukturhaft oder fest deckend. Seit einigen Jahren ist als Kontrast zu den organischen, runden Flächen, strenge, abgeklebte Geometrie hinzugekommen, die auch inhaltlich eine neue Stimmung von Distanz und Klarheit den üppigen Räumen der Bilder hinzufügt. Sie sind gegenstandslos und erinnern doch an Natur oder Architektur. Jedes Bild eine eigene, abgeschlossene Welt.

 
 

Carolin Leyck
1967 in München geboren, war von 1997 bis 2004 bei Prof. Jerry Zeniuk Meisterschülerin an der Akademie der bildenden Künste in München. Unter den diversen Preisen und Stipendien waren ein DAAD-Stipendium für China und der Debütantenpreis des BBK München. Leycks Bilder sind in der Staatsgemäldesammlung München sowie in den Sammlungen von BMW und der Deutschen Bundesbank vertreten. 2005 bereits begann die Zusammenarbeit mit der galerie holzhauer hamburg.

 
 
 

vorherige Ausstellung

Hot Five

HOT FIVE

Grieshaber, Kadolph, Kählert, Lange und Linssen

Dauer der Ausstellung: 13. Februar bis 20. April 2013

 
 
 
  Lars Möller Ölbild Seascape
 
  links: Swen Kählert: o.T., 200 x 200 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2013
rechts: Mathias Kadolph: Dreizeiler am Klee, 40 x 40 x 28 cm, Eiche, schwarzblau gefasst, 2012
 
 

"Wenn es die Hörer mitreißt, ist es Unterhaltung, wenn nicht, ist es Kunst."
Louis Armstrong

 
 

Mit "Hot Five" starten wir endlich ins Ausstellungsjahr. Thema der Gruppenausstellung ist die Linie, überwiegend die vertikale Linie, also die, die im rechten Winkel von der Erdoberfläche weg weist oder genauso lotgerecht auf den Erdmittelpunkt zu saust. Vom Scheitel zur Sohle. Vom Himmel zur Erde. Aber auch diagonal durch die Wolken. Peng! In der Reduktion des kuratorischen Konzeptes werden die Möglichkeiten groß. Die Zusammenstellung der sehr unterschiedlich arbeitenden Künstler Friedemann Grieshaber, Mathias Kadolph, Swen Kählert, Clemens-Tobias Lange und Jupp Linssen funktioniert nicht nur im Bereich der analytischen Malerei und abstrakten Kunst, sondern auch musikalisch - wie eine Jazz-Session. Da ist plötzlich eine Kombo, die mit durchweg ganz neu entstandenen Arbeiten so nicht wieder zu sehen sein wird. Daher der Titel "Hot Five" - nach der legendären Studio-Band von Louis Armstrong, die den Solisten bei den Aufnahmen erstmalig mehr Raum für Improvisation einräumte. Jazz wurde Kunst. Lassen Sie sich also ein auf die Klänge der vertikalen Malerei von Swen Kählert und Jupp LInssen, der Holzskulpturen von Mathias Kadolph, der Zeichnung von Friedemann Grieshaber und der Photographie/Malerei von Clemens-Tobias Lange.

 

vorherige Ausstellung

Neue Ölbilder und Aquarelle
LARS MÖLLER

 


 
 
 
  Lars Möller Ölbild Seascape
 
 

 
 

 
 

 

Swen Kählert


NORDPOL – SÜDPOL

installative Malerei

2012

 
 

 
Sven Kählert Nordpol Südpol Sven Kählert Nordpol Südpol
Sven Kählert Nordpol Südpol
 
Atelier Sven Kählert


  Die Serie Nordpol-Südpol von Swen Kählert, die wir in dieser Ausstellungsinstallation zeigen, hat mit der Erdanziehungskraft zu tun, den natürlichen Gravitationskräften, die der Künstler nutzt und bricht. Sie hat mit Perspektive zu tun, mit Vorder- und Hintergründen. Und sie hat vor allem mit dem Galerieraum zu tun. Dessen Linien, Perspektiven und Architektur waren genauso Ausgangspunkt für Kählerts Malerei wie das Malen an sich. Swen Kählert ist Architekt, und dass er das ist, spiegelt sich in seinem freien, künstlerischen Schaffen. Und so setzen die Bilder sich in Verbindung mit dem Raum, erobern ihn. Leerraum wird zur Fuge. Wie beim Städtebau verbirgt die Fassade ein Dahinter. Und wenn ein Mensch davor steht, steht er eigentlich mitten drin. Der Betrachter tritt automatisch ins Bild und in den Raum. Für Swen Kählert ganz vertraute Abfolgen und Wahrnehmungen.
Immer geht es ihm darum, mit einfachen Mitteln, Neues zu schaffen. Über das Experimentieren mit dem Material kommen die Ergebnisse. Die Farbe, mal Wasser abweisend, mal Wasser löslich, verläuft unterschiedlich. Am Anfang fließt sie harmonisch, parallel. Dann kommen Vermischungen, Überlappungen, Überschneidungen. Der Künstler fällt schnelle Entscheidungen, gibt dem Zufall Raum oder dem Material seine eigene Präsenz. Es entstehen Strukturen, Brüche sowohl über das Material, eben verschiedene Konsistenzen, als auch über das Phänomen Zeit und Raum. Manche Bilder sehen im Ergebnis aus wie Op-Art und flimmern – bei jedem Licht anders – auch wenn der Entstehungsprozess damit nichts zu tun hat. Andere sind wie ein frischer, zeitgenössischer Blick in die Landschaft oder wie ein nächtlicher Blick auf die Skyline einer Großstadt. Philosophisch betrachtet ist jedes einzelne Bild ein eigenes Kraftfeld zwischen Nord und Süd und den sich daraus ergebenen Richtungswechseln. Wie das Leben an sich.

Swen Kählert ist 1969 in Hamburg geboren, studierte dort Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und erweiterte sein künstlerisches Spektrum mit Studien u. a. beim Maler und Grafiker Prof. Armin Sandig. 1997 erhielt er von der Carl Duisberg Gesellschaft ein Auslandsstipendium für Venezuela und machte in der Hauptstadt Caracas Entwürfe für Metro-Stationen und öffentliche Plätze. Seit 2000 widmet sich Kählert den Bereichen Malerei, Architektur, Design und Bühnenbild gleichermaßen und gerne auch in Mischformen wie Performance oder Rauminstallation: der Architekt denkt stets räumlich und der Maler probiert mit dem Material wie ein Designer. Kählert gestaltet mit so unterschiedlichen Materialen wie Klebestreifen, Farbe, Holz, Plastik oder Pflanzen. Ein großer Teil seiner Malerei ist digitale Malerei, die dann in großen Wandcollagen auf dem Träger Aludibond präsentiert wird. Erste Einzelausstellung war 1998 in Hamburg bei Renate Kammer. 2011 besuchte er die Sommerakademie Pentiment, sein Lehrer: Thorsten Brinkmann. 2007 nahm Swen Kählert beim alljährlichen Kunstfestival Velada Santa Lucía in Maracaibo, Venezuela, teil. Dort kam ich ein Jahr später zum ersten Mal mit Arbeiten von Swen in Berührung. Denn die Hausbewohner in Maracaibo lieben seine temporäre Arbeit Maramburgo, eine 2,20 x 2,50 m große Mixed Media-Collage, an ihrer Wand so sehr, dass sie sie behalten wollten. (Angela Holzhauer)

 

Ausstellung
der Galerie:

Anja Billing,
Friedemann Grieshaber
Malerei, Plastik

 

2011

 
 
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Friedemann Grieshaber: Stehende Figur mit Gesicht, 2011, Betonguss, 98 x 17 x 21 cm


Anja Billing: Fernab (2), 2008, Öl auf Leinwand, 130 x 150 cm
 

 
 

"Anja Billing malt Bilder, auf den etwas zu sehen ist oder etwas geschieht. ... Aber das Besondere ist, dass sie Zeit- und Kunstsituation zu ihrem eigenen Thema gemacht hat: die Erinnerung, ihr zyklisches Verschwinden und Erscheinen, die Nähe und die Ferne von Zeit und Leben. Sie malt Bilder aus der Distanz, Bilder in Bildern, Bilder von Bildern, die wir unauslöschlich in uns bewahren, höchst subtile Archaismen, Häuser, Hütten, Höhlen, in sich versunkene Figuren, Feuer, Tänze, Prozessionen, Landschaften, Gewächse, Meere und Himmel. Sie überbrücken die Zeit, kommen weither und sind ganz gegenwärtig...."
Aus dem Katalogtext: Anja Billing: "m.y.a." von Matthias Flügge

Friedemnn Grieshaber
"Friedemann Grieshabers plastische Ideen wurzeln in ägyptischer Skulptur ebenso wie in den Erfahrungen der konstruktiven Moderne. Seine Wiedergewinnung tektonischer Grundlagen des Plastischen und das Vergewissern ihrer Herkunft aus der Architektur geschehen in genauer Kenntnis kunstgeschichtlicher Entwicklungen...Grieshabers Orte sind "Orte der Langsamkeit", wie er sie nennt. An ihnen werden die Energien sichtbar und fühlbar, die sich im Wechselspiel von physischen und mentalen Räumen entfalten. Archetypen des Kultischen scheinen darin immer wieder auf. Man kann das als eine zeitgenössische Vergewisserung unserer Kultur und Herkunft verstehen, früher hat der Künstler weite Reisen unternommen, um deren Ausgangsorte zu studieren... Dabei weiß Friedemann Grieshaber die Intelligenz des Konzeptuellen mit elementar sinnlicher Erfahrung in Einklang zu bringen. Seine Themen sind die Verschwisterungen von Figur und Architektur, die Behausung der einen in der anderen, der Raum als Gegebenes und Gestaltetes, manchmal auch die Landschaft und darin das Haus oder die Stadt. Seine Landschaften – die gebauten wie die gezeichneten – nennt er "Kulturlandschaften" und verweist damit auf die Tatsache, dass das, was wir Natur nennen, nichts objektiv Vorhandenes ist, sondern vor allem ein Konstrukt unserer kulturell bestimmten Wahrnehmung...."

Aus dem Text: Materie und Substanz von Matthias Flügge

 
 

 
 

Anja Billing ist 1967 in Berlin geboren und hat Malerei an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee studiert. 1996/97 Diplom und Meisterschülerin, 1998 Stipendiatin der Käthe-Dorsch-Stiftung, 2005 Stipendiatin der Akademie der Künste, Berlin für Villa Serpentara , Romano Olevano, Italien. 2006 folgte dann eine Gastprofessur an der Hamburger Sommerakademie Pentiment in den darauf folgenden Jahren Lehraufträge an der Hamburger Hochschule für angewandte Künste.
 
Friedemann Grieshaber ist 1968 in Ravensburg geboren, lebt und arbeitet in Berlin und im Allgäu. Nach der Ausbildung zum Steinmetz hat er in Stuttgart, an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und an der Hochschule der Künste Berlin bei Professor Lothar Fischer studiert. Auch er hat seit 2006 diverse Lehraufträge: Dresdner Sommerakademie, Lehrauftrag für Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Grieshabers Arbeiten sind vor allem im süddeutschen Raum in allen wichtigen Skulpturensammlungen vertreten. Aber auch im Museum der bildenden Künste in Leipzig.

 
 

 

Vorherige Ausstellung
der Galerie:

Zeit. Bild. Klang
– Waschsalon Berlin


11. September bis 30. Oktober 2011
Keiko Kimoto (Zeichnung),
Ellen Kruschwitz (Malerei),
Gabriela LaPacheca (Plastik),
Leon Manoloudakis (Zeichnung) und
Jennifer Oellerich (Installation)
 
 
     
 

Zeit. Bild. Klang - Waschsalon Berlin ist eine poetisch starke, abwechslungsreich und zugleich harmonisch kuratierte Gruppenausstellung fünf junger Künstlerfreunde aus Berlin. Gabriela LaPacheca, die die galerie holzhauer hamburg bereits seit 2007 vertritt, hat ausgewählt. Alle haben an der Berliner Universität der Künste (UdK) studiert. Verbunden sind sie aber viel mehr durch einen ähnlichen am Material forschenden und zugleich theoretisch-diskursiven und philosophischen Ansatz innerhalb ihrer jeweiligen Technik, der bei der Umsetzung mit einer intensiv sinnlichen Körperwahrnehmung einher geht. Obwohl alle fünf Künstler erst am Anfang ihrer Karriere stehen, haben sie bereits die Könnerschaft, die Arbeiten im rechten Augenblick los zu lassen, auf dass sie schweben und frei und vom Betrachter unendlich zu vollenden sind. (Angela Holzhauer)

Keiko Kimoto ist 1977 in Kyoto, Japan, geboren und studierte dort am Kanatawa College of Art von 1997 bis 1999 Grafikdesign. Zwei Jahre später nahm sie an der UdK Berlin ihr Studium auf und wurde 2005 Meisterschülerin von Prof. Lothar Baumgarten. 2006 erhielt sie den Walter Hellenthal Preis für Malerei. Keiko Kimoto arbeitet mit Tusche und Acryl. Kimoto: "Am Ende der Arbeit will ich eine Anwesenheit in dem Bild haben, die wie eine Situation lebendig und beweglich aussieht."

Ellen Kruschwitz, 1979 in Leipzig geboren, studierte von 2000 an in den USA an der New York Studio School und wechselte 2003 an die Berliner UdK in die Klasse von Prof. Hans-Jürgen Diehl. Seit 2006 ist sie Absolventin, in diesem Jahr Meisterschülerin. Kruschwitz interessiert sich beim Malen für die Wandelbarkeit des Moments, diesen Ausschnitt, der im nächsten Atemzug schon wieder ganz anders sein kann. Sie sucht den Fluss und die Begegnung mit dem Jetzt allein durch Form und Farbe.

Gabriela LaPacheca, 1979 in Ayacucho, Peru, geboren, weilte erst in Neuseeland, bevor sie von 2000 bis 2002 bei Prof. Joachim Schmittau an der UdK Berlin studierte und dann zu Tony Cragg wechselte, bei dem sie 2007 Meisterschülerin wurde und den Meisterschülerpreis des Präsidenten für ihre Raum bezogenen, installativen Arbeiten aus Knete erhielt. Sie reiste dann 2009 für ein Projektstudium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach Peru, 2010 für eine Studienreise nach Mexiko. Und in diesem Jahr zeigt die Künstlerin hier in der Ausstellung Plastiken ihrer neuen Serie "Aus meinem Pavillon der Feste" – kantige, fast organisch anmutende Holzwucherungen, die LaPacheca aus gefundenen Holzlatten formt, die den Gebrauchswert ihres Ateliermobiliars zu untersuchen scheinen. LaPacheca: "Das System des Wucherns ist in meinem künstlerischen Schöpfungsprozess ein spielerisches, ekstatisches Fest, dem der Titel der Serie gewidmet ist."

Leon Manoloudakis, 1980 in Berlin geboren, war seit 2003 in der Bildhauerklasse an der UdK Berlin von Tony Cragg und wechselte zusammen mit seinem Lehrer 2007 an die Düsseldorfer Kunstakademie. 2010 erhielt er dort den Akademiebrief und wurde Craggs Meisterschüler. Seine in der Ausstellung zu sehenden Grafitzeichnungen entstehen im intensiven Eigendialog. Sie wuchern und zeigen komplexe Strukturen. Manoloudakis: "Eine Zeichnung ist für mich eine Suche nach Leere, Weite und Raum in der Virtualität des Mediums. Es ist für mich ein Versuch, mich fest zu setzen und zugleich als Teil von etwas Größerem zu definieren."

Jennifer Oellerich, 1974 in Cuxhaven geboren, studierte ebenfalls von 2003 an bei Tony Cragg und wechselte nach dessen Weggang aus Berlin zu Florian Slotowa, bei dem sie 2009 Meisterschülerin wurde. Von Oellerich zeigen wir hydrophobe Bitumenarbeiten in beredtem Schwarz. Jennifer Oellerich: "Es sind überwiegend die existenziellen und philosophischen Fragen, die mich interessieren. Raum, Zeit, Bewusstheit, Materie sind einige von ihnen. Grenzen zwischen wissenschaftlichen Definitionen und Poesie, systematische Beobachtung und alltäglichem Sein."

 
     
     
Vorherige Ausstellungen
past exhibitions
   
     
bis April 2011
Jakob Zoche - Klopfsauger Fakir 350
Gemalte Zeichnung
 
     
  Jakob Zoche Fakir Jakob Zoche Fakir
  Jakob Zoche: »Entstauben von Bildern mit dem Möbelpinsel«
2011, Acryl auf Alu-Dibond, 120 x 120 cm
Jakob Zoche: »Feder am Kippgelenk (unterer Teil der Stange) anheben und in Öffnung der Schiene am Staubsack einhängen«
2010, Acryl auf Alu-Dibond, 120 x 120 cm
  Als eine Art Ready-made für eine Ausstellung las Jakob Zoche die Gebrauchsanweisung für den Klopfsauger Fakir 350, als sie ihm vor zwei Jahren in die Hände fiel. Jetzt ist die gleichnamige, achtteilige Serie fertig. Wie sonst als Klopfsauger Fakir 350 kann die Ausstellung heißen, die vom 28. Januar 2011 an in der galerie holzhauer hamburg zu sehen ist. Vielfarbig und leuchtend in Acryl auf dem silbrig-glänzenden Bildträger Aludibond hat Zoche die Abbildungen der Anleitung in einem Punkte– und Stricheraster umgesetzt. Da richten zwei schlanke Frauenhände den Saugansatz für den Saugschlauch am Bodenblech oder eine Frau saugt mit einem Klopfsauger um einen wild gemusterten Teppich herum. Der Charme der Arbeiten liegt in der vorgefundenen Wahl des Ausschnitts, der analytischen Raumstrukturierung der Stofflichkeiten, im lakonischen Witz des Abgebildeten und sowieso im konzeptkunstlichen Überbau.  
  Jakob Zoche, 1977 in München geboren, studierte von 1999 bis 2007 an der Universität der Künste in Berlin bei Katharina Sieverding, wurde 2004 Ihr Meisterschüler. 2005 erhielt er den Meisterschülerpreis des Präsidenten für seine politisch konzeptionelle Arbeit zur Transnationalen Republik. 2007 bekam er zusammen mit Gabriela Vasquez Pacheco aka La Pacheca erneut den Meisterschülerpreis des Präsidenten für die Rauminstallationen aus Knetmasse und Wandfarbe. 2007 schlugen La Pacheca & Zoche mit der wunderbaren Ausstellung Zeitgenössischer Plastizismus zum ersten Mal in der galerie holzhauer hamburg und somit in Hamburg auf.  
     
September / Oktober 2010 Mathias Kadolph, Jupp Linssen "Länge x Breite x Höhe",
Skulptur, Malerei und Objekt
 
     
  Jupp Linssen  O.T. Kadolph, Galerie Holzhauer Hamburg
     
  Jupp Linssen: o.T. 2010, Öl, Plexiglas auf Leinwand, 110 x 130 cm Mathias Kadolph: "NAIB", 2001, Pappel, weiss gefasst, 123 x 76 x 70 cm
  Sehen und hören Sie Jupp Linssen im Film von Artur Szczepaniak "Grauzone" 2008
http://www.youtube.com/watch?v=94yJFKxqOk4
 
  Film : Länge x Breite x Höhe von Tobias Plum in Kürze  
  Ich möchte keine Kunst machen, die dich zerdrückt, oder dir ins Auge schießt. Ich habe Arbeiten gerne, mit denen man in einem Raum ist, und die man jederzeit ignorieren kann. (Carl Andre, amerikanischer Künstler der minimal art)

Das Holz trägt die Komposition, öffnet und lenkt die künstlerische Handschrift des Bildhauers Mathias Kadolph. Der Hamburger nimmt dabei gern rohes, wenig bearbeitetes Holz und holt seine Skulpturen direkt aus der Masse eines Eichen-, Pappel-, Ahorn, Kirsch- oder Lindenstammes heraus. Oft wird das Holz am Ende nur geölt, also fast pur belassen, manchmal weiß gefasst oder eingefärbt mit einer Lösung, die dann mit der natürlichen Gärung des Holzes eine überraschende Farbnote annimmt. Alle Skulpturen sind von einfacher, reduzierter, geometrischer Form. Die meisten sind nicht spektakulär, manche folgen nur einer andauernden Bewegung. Dennoch: "Sie sind kompakt bis zum Sperrigen, was sie bindet ist die Kraft der Materie (...)", Astrid Kramer in ihrer Eröffnungsrede 2005 und weiter: "Da die Flächen nie gerade zueinander stehen, erhalten die Skulpturen entgegen ihrer Schwere eine Dynamik und setzen exzentrische Kräfte frei." Dazu kommt, dass die meisten Arbeiten Mathias Kadolphs ein inneres Volumen umfassen, was etwas von Geborgenheit erzählt – obwohl ein eindeutiges Gefühl nie gemeint ist. Es geht um Widersprüche.

Die Malerei von Jupp Linssen ist keine erzählerische. Linssen baut seine Bilder. Diese basieren zwar auf Malerei und bearbeiten malerisch doppelte und dreifache Schichtungen – in dieser Ausstellung überwiegend mit Plexiglas, Öl, Leinwand, sonst auch gern mit Zinkblech, Karton, Öl, Leinwand. Beim Betrachten kommt es aber statt zum Sehen von etwas Abgebildetem zu einer physischen Begegnung mit dem Bild. Die üblichen zwei Dimensionen der Malerei ergänzt er um eine dritte, eine körperlich-sinnliche. Es geht dem Aachener Künstler um eine einfache, erlebbare Ebene, um alles, was leise ist und elementar. Denn wenn man nichts sieht, dann schaut man genau hin. Selbst bei einer Arbeit wie Konserve, die deutlich ins Objekthafte geht, untersucht der Maler die Auflösung von Formen und Zwischenzustände - zwischen Gebrauchtgegenstand und Kunst, zwischen Form und Inhalt, zwischen Sehen und Klang.

Gemeinsam ist beiden Künstlern, dass sie eben nicht narrativ arbeiten. Genauso gemein ist allen Arbeiten beider Künstler eine gewisse Extrovertiertheit. Denn jede Arbeit steht für sich und geht gleichzeitig aus sich heraus in den Raum. Und sowohl bei den Holzskulpturen von Kadolph als auch bei den Bildern von Linssen verschafft vor allem die Sinnlichkeit und Wärme des Materials den Arbeiten ihre starke und aufrichtige Präsenz.

 
 
Mathias Kadolph
ist 1957 in Hannover geboren und studierte dort zunächst ein paar Jahre Architektur, dann freie Künste (Plastik) an der Universität in Hannover. Er lebt und arbeitet heute in Hamburg. Seit 2005 Zusammenarbeit mit der galerie holzhauer hamburg. Besonders gelungen war der Skulpturenpark im Foyer der Hamburger Deichtorhalle 2008, anlässlich der Fine Art.

Jupp Linssen, 1957 in Kempen am Niederrhein geboren, hat sein Atelier in Aachen. Studium der Kunst 1980-68 an der Rheinischen-Westfälischen Hochschule bei Professor Joachim Bandau.
Sehen und hören Sie Jupp Linssen noch einmal im Film anlässlich der ersten Ausstellung in der galerie holzhauer hamburg im Februar 2008, der Gruppenausstellung Grauzone http://www.youtube.com/watch?v=94yJFKxqOk4


 
     
     
Februar bis April 2010 Georges Adéagbo: La Culture et les Cultures – La Chine à Hambourg  
     
   
     
  Georges Adéagbo: La Chine à Hambourg, Detail, 2010  
     
 

„ Die Ankunft Chinas in Afrika! Die Geschichte wurde schlecht geschrieben, und die Geschichte muss neu geschrieben werden ..!“

Georges Adéagbo wurde in den vergangen zwei Jahren zwei Mal zu einer Grossausstellung in China eingeladen - Guangzhou Triennale 2008 und Beijing Biennale 2010. Er entwickelte hierfür in Zusammenarbeit mit Stephan Köhler/jointadventures.org Konzepte und Studien, die bisher nie ausgestellt worden sind. Denn es kam letztendlich mit den Organisatoren zu keiner Einigung bezüglich materieller Parameter (Produktions- und Reisekosten, Leih- und Rückgabebedingungen). Außerdem wurde die thematische Freiheit in Frage gestellt. Elemente der Assemblagen, die sich auf Tibet oder die kürzliche Verurteilung des chinesischen Schriftstellers und Präsidenten des chinesischen PenClubs Liu Xiaobo beziehen, lassen sich nicht entfernen, ohne dass ein kritischer Künstler zum Dekorateur wird.

Die für China in Benin (westliches Afrika) und Hamburg hergestellten und gesammelten Objekte, ein Teil des Schriftverkehrs mit den Organisatoren sowie aktuelle Materialien sind nun in der raumspezifischen Installation „Georges Adéagbo: La Culture et les Cultures – La Chine à Hambourg“ in der galerie holzhauer hamburg zu sehen.

Außerdem präsentieren wir das Künstlerbuch „Georges Adéagbo: The Story of the Lion“ der CTL-Presse - ctl-presse.de

„ Die Kunst ist in der Natur! Es ist die Kunst, die den Künstler macht und nicht der Künstler, der Kunst macht! Der Künstler ist ein Missionar, der die Mission verrichtet, zu der er von der Kunst betraut wurde, die in der Natur ist “...!

Georges Adéagbo, 1942, lebt und arbeitet in Benin. Im vergangenen Jahr nahm er an der 53. Biennale in Venedig „Fare Mondi“ teil und zeigte im Wiener MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst - seine Ausstellung „Die Kolonisation und die Geschichte der Kolonisierten“. Weitere wichtige Stationen: 2008 Palazzo Vecchio in Florenz, 2002 documenta 11 und 1999 Harald Szeemanns 48. Biennale in Venedig „Dappertutto“. Dies ist die erste Ausstellung von Georges Adéagbo in Hamburg.

In Zusammenarbeit mit Stephan Köhler – jointadventures.org

 
     
   
November / Dezember 2009 Eberhard Freudenreich: Neue Schablonen - Malerei, Holzschnitt, Objekte  
     
   
  Eberhard Freudenreich: alata VI, Acryl auf Leinwand, 70 x 120 cm, 2008  
     
  „Wenn ich konsequent graphisch arbeite, komme ich in die Bereiche der Bildhauerei, der Zeichnung und auch der Malerei“, sagt Eberhard Freudenreich. Erster Arbeitsschritt des Künstlers ist dabei immer ein Schnitt - in Pappe, in Holz, in Kunststoff. Was dann geschieht, folgt einer inneren Logik und der immer gleichen, forschenden Fragestellung: Wie teilt die Linie die Fläche. Was geschieht damit im Raum? Und was macht der Betrachter damit? Freudenreichs Kunst ist diskursiv und verspielt zugleich. Jedes neue Unikat – und bei Freudenreich gibt es nur Unikate – scheint die absolut logische Konsequenz aus der Arbeit davor zu sein. Alles ein großer Werkzyklus. Ganz gleich, ob Holzschnitt, Raumobjekt oder verschiebbare Raumschichtungen aus Pappe, Glas und Holz entstehen. Und dann dominiert plötzlich ein neues Element Eberhard Freudenreichs Arbeiten: die Farbe! Mit der Farbe lotet der Künstler nun die Fläche aus. Schablonenmalerei - denn Kunststoff-Schablonen sind die Form. Die Schablonen werden verschoben, die Farbe wie in der klassischen Lasurmalerei, in zahlreichen, dünnen Farbschichten direkt aufgetragen. Der Kosmos des Eberhard Freudenreichs auf einmal vielfarbig. Und seine Fragestellung löst Freudenreich im Malerischen auf.

Die galerie holzhauer hamburg zeigt in der Ausstellung Neue Schablonen diesen aufregenden neuen Schritt des Künstlers. Alle Ausstellungsexponate gehen zurück auf eine einzige Schablone. Und die Holzschnitte sind malerischer geraten als die Malerei. Die Medien vertauscht. Dazu neue Objekte aus Plastik, neue, farbige Holzschnitte und neue, auch mehrfarbige Schiebekästen.

Eberhard Freudenreich ist 1963 in Bad Urach/Württemberg geboren und studierte Freie Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Dieter Groß, Prof. Rudolf Schoofs und Herbert Egl. Seit 1993 arbeitet Freudenreich als freischaffender Künstler und hat seitdem vor allem im Stuttgarter Raum zahlreiche Preise und Stipendien – u.a. von der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg oder den Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen.

 
     
Mai / Juni 2009 Lars Möller – NACKT Malerei  
     
  Galerie Holzhauer Hamburg Lars Moeller  
  Lars Möller: (links) Wald, Öl auf Leinwand, Dip 180 x 260 cm, 2008  
  Lars Möller zählt zu den wenigen Künstlern in Norddeutschland, die Akt malen. Akt ist das grundlegende, anspruchsvollste und reizvollste Genre der Malerei überhaupt. In England erzielt Lucian Freud mit seinen kraftvollen, vor physischer Präsenz strotzenden Körpern am Markt Höchstpreise, und der neue Superstar der Kunstszene, die in New York lebende Britin Cecily Brown, schafft es mit ihren Darstellungen erotischer Szenen, nackte, menschliche Emotion zu malen. Hanseatisch distanzierter - die Akte von Lars Möller. Möller malt die Menschen unschuldig. Sie liegen beiläufig, entspannt, fast schlafend auf Parkett oder Sofa rum oder stehen cool und lässig im Raum. Die weiblichen Modelle sind üppig, die männlichen muskulös. Frei von inhaltlichen Zwängen, konzentriert sich der Maler auf die reine Malerei. Denn wie bei den Landschaften - dem Meer, dem Himmel und neuerdings auch den Wäldern - interessiert Lars Möller das Oberflächenrelief, die lebendigen Strukturen, die das Licht auf den Körpern malt. Er will die Farben wiedergeben und deren sinnliche Wirkung nachzeichnen. In kräftigen Pinselstrichen legt er pastose Ölfarben, meist wenige, gedämpfte Farbtöne, rasch nebeneinander. Oder aber er trägt langsam viele dünne Öllasuren solange übereinander, bis auch auf diese Weise Bildtiefe entsteht. Obwohl alle Bilder von Lars Möller abbilden – das Wasser, den Himmel, den Wald oder eben den nackten Menschen – arbeitet der Hamburger Maler nicht narrativ. Lars Möller: „Ich erzähle nichts. Ich schaffe zeitlose Situationen in meinen Bildern, die dem Betrachter die Möglichkeit geben, sich zu erinnern. Mich interessiert an der Malerei das Elementare.“
Lars Möller, 1968 in Hamburg geboren, studierte von 1992-97 bei Professor Erhard Göttlicher an der FH Hamburg. 1992 Pentiment-Stipendium bei Pedro Ascencio. Möller arbeitet seit 1997 als freischaffender Künstler in Hamburg und ist seit 1999 Mitglied bei den „Norddeutschen Realisten“, einer Künstlergruppe, die sich der Plein`Air-Malerei verschrieben haben. Nach 2005 ist die Ausstellung Nackt – Malerei die bereits zweite Einzelausstellung Möllers in der galerie holzhauer hamburg. Die Ausstellung zeigt Männer- und Frauenakte in Korrespondenz mit Landschaften.
 
     
November / Dezember 2008 Carolin Leyck und Gotlind Timmermanns: Farbe bekennen – Malerei aus München  
  Agnes Martin, Malerin: „Jedes Kunstwerk handelt von der Schönheit; jedes positive Werk verkörpert und verherrlicht sie. Alle negative Kunst protestiert gegen den Mangel an Schönheit in unserem Leben.“  
     
 

Carolin Leyck und Gotlind Timmermanns malen – ganz im Sinne der oben zitierten großen alten Dame des abstrakten Expressionismus - schöne, abstrakte, farbintensive Bilder voller Leben. Beide Malerinnen geben sich dem langwierigen Prozess des Malens hin. Beide beginnen mit dem Material Farbe und schaffen damit Räume. Dabei suchen beide Münchner Künstlerinnen nach der Tiefe, aus der eben Schönheit, Sinnlichkeit, Strahlen, Glanz und Leuchten erst entspringt. Und beide ersuchen dem schönen Schein etwas entgegen zu setzen. Etwas das Spannung erzeugt im Bildraum und in der Farbkomposition. Auf ganz unterschiedlichen Wegen.

 

 
  Leyck_45_45_3 grünes%20leuchten
  Carolin Leyck: 45 x 45 cm, 2008 Gotlind Timmermanns: Grünes Leuchten 2, Öl auf Leinwand, 140 x 140 cm, 2008
  Carolin Leyck, 1967, war bei Prof. Jerry Zeniuk Meisterschülerin an der Akademie der bildenden Künste in München. Die Künstlerin widmet sich ausschließlich der Komposition von Farbe und Form – ohne jede figürliche Assoziation. Es geht ihr um die Reflexion des Raumes anhand des Farbauftrags: Ein dicker roter Farbfaden liegt neben einer dünneren lila Linie neben einer transparenten, orangen Fläche. Malte Leyck früher überwiegend mit Eitempera, nimmt sie heute ausschließlich Acrylfarbe. Auch den Malgrund hat die Münchnerin gewechselt. Statt Leinwand nun die undurchdringliche Holzplatte, mit Nessel bezogen. Ihre neuen Arbeiten werden damit objekthafter, die Widersprüche des Farbauftrags zwischen transparent und geschlossen werden deutlicher. Das Drunter und Drüber der verschiedenen Farben noch intensiver, purer.

Gotlind Timmermanns, 1963, studierte ebenfalls an der Akademie der bildenden Künste in München, bei Prof. Heinz Butz und bei Prof. Helmut Sturm. Anders als bei den Arbeiten Leycks sind bei Timmermanns Bilder Erinnerungen an Landschaften, Wasserspiegelungen oder Wald „erlaubt“, wenngleich auch ihre Bilder abstrakt zu lesen sind. Timmermanns malt mit Ölfarbe in verschiedenen Flüssigkeitsstufen. Sie nimmt den Pinsel, den Spachtel, kippt die Bilder und lässt verlaufen. Ihre Bilder wachsen aus der Farbe, dem Material, und aus dem Stimmungen, dem Gefühl der Malerin. Hinter den Vernetzungen und Verwebungen der Farben und dem Anschein oder der Anmutung eines Waldes gibt es nicht nur weitere Farbschichten in der Tiefe des Bildes, sondern zusätzlich eine metaphorische Ebene, eine atmosphärische Stimmungslage. Oder wie die Künstlerin es im Zusammenhang von rhythmischen Reihungen, die über braunen, erdverbundenen Tönen liegen, selbst nennt: eine Art
„Grundbeat des Lebens“.

 

  Es ist die Absicht der Ausstellung Farbe bekennen – Malerei aus München in der Galerie holzhauer hamburg, nicht nur zwei gänzlich unterschiedlich arbeitende Malerinnen und ihre Werke zu präsentieren, sondern gleichzeitig auch die zwei vorherrschenden „Lager“ der nicht narrativen Malerei aus München zu veranschaulichen und in einen spannenden Dialog treten zu lassen. Die Linie des einen Lagers verfolgt die Reduktion von Farbe und Form. Die akademischen Lehrer sind der Ire Professor Sean Scully und der Amerikaner Professor Jerry Zeniuk. Zu dieser Gruppe gehört Carolin Leyck. Die andere Linie ist die expressiv abstrakte, figürliche der bayerischen Lehrer-Professoren Heinz Butz und Helmut Sturm, der zugleich Mitbegründer der Gruppe SPUR ist. In dieses „Fach“ gehört Gotlind Timmermanns. a-wald8-cm
    Gotlind Timmermanns: Wald 8, Öl/LW, 200 x 190 cm, 2008
     
April / Mai 2008 Clemens-Tobias Lange - Eine Hochzeit in Lukanien  
     
  Pentolone - Clemens-Tobias Lange - gelatine silver print  
  Clemens-Tobias Lange : "Pentolone", 2008,
Corean handmade paper, 94x69,5 cm
 
     
  Clemens-Tobias Lange: »Ich gebe den Photos viel Zeit, sich zu entwickeln.« Durch den lebendigen Prozess der Herstellung, erscheinen Bereiche der Bilder aufgelöst. »Mit den Augen kann man diese Bilder nicht mehr sehen.«

Die Ausstellung fand im Rahmen der 4. Triennale der Photographie (www.phototriennale.de),

 
     
     
2008
Kunstfestival/Maracaibo/Venezuela
Velada Santa Lucía in Venezuela  
 

holzhauer hamburg hat mit viel Spaß und
Arbeiten der Künstler Tanja Hemm, Clemens-Tobias Lange, Lars Möller und Gabriela Vasquez-Pacheco aka La Pacheca und Jakob Zoche
an der 8. Velada Santa Lucía in Maracaibo teilgenommen. Dieses einzigartige Kunstfestival findet einmal im Jahr in der zweitgrößten Stadt Venezuelas auf Initiative der Hamburger Künstlerin Clemencia Labin statt. Sie ist in Maracaibo geboren und versammelt für drei Tage über 200 internationale Künstler und Kuratoren in einer einzigen, wunderschönen Straße.
Lesen Sie hier den Bericht im ART-Magazin online und meinen im Hamburger Abendblatt:
"Kulturaustausch in venezolanischen Wohnzimmern – Kunst trifft Volk" unter http://www.abendblatt.de/daten/2008/04/15/869289.html?s=1

 
     
  Hamburger Künstler hinterlassen Spuren an und in den Häusern der Calle del
Arte in Maracaibo (Foto: Angela Holzhauer)
 
     
     
Februar / März 2008

– GRAUZONE –
Jan Brokof, Friedemann Grieshaber und Jupp Linssen

 
     
auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=94yJFKxqOk4  
     
   
  Friedemann Grieshaber: "Wolkenheim", 2006, Betonguss, 30 x 30 x 30 cm  
     
     
Oktober bis Dezember 2007 La Pacheca & Zoche: Zeitgenössischer Plastizismus  
 
 
   
  La Pacheca & Zoche: "Die verpackte Zeit", Knetmasse, Wandfarbe, 2007
"Raumzeichnung" Holz, 2007, Aus der Serie "Razzia nach lichtscheuem Gesindel"
C-Print auf Fotopapier, 2007
 
     
  „Hinreißend luftige, sehr poetische Arbeit“ - „Ein ungewöhnliches Interpretationsvergnügen“ - „Ausgesprochen heitere Pointe“ (Manfred Eichel)

„Der Rausch der Lappalie“, „Die seltsamen Anwandlungen des Ilyon Tichy“ oder „Razzia nach lichtscheuem Gesindel“ heißen die gemeinsamen Arbeiten des Künstlerduos La Pacheca & Zoche – und schon in den Titeln klingt an, was der Fernsehjournalist Manfred Eichel mit „sehr poetisch“ oder „ausgesprochen heitere Pointe“ meint: die Arbeiten erzählen vielschichtige Geschichten. Alle diese gemeinsamen Werke sind in ebenso vielschichtigen Arbeitsprozessen entstanden. Da ist zunächst das Sammeln von Motiven, das permanente Zeichnen und dann das Übereinanderlegen von Zeichnungen – mit mehreren Projektoren in verschiedenen
Geschwindigkeiten als Diafolge an die Wand. Und erst dann entscheiden La Pacheca und Zoche, was davon zu einer Raum füllenden und über Stromkästen und Heizkörper hinweggehenden, reliefartiger Zeichnung aus mehrfarbigem Plastilin wird, oder was zu einer Reihung von Motiven im DIN-A4 Format auf Fotopapier landet. Spontaneität und Zufall gehören beim Arbeitsprozess dazu. Und vor allem begeben sich La Pacheca & Zoche auf Kreuzwege zwischen Plastik und Zeichnung. Das dem Auge zugeordnete Bild wird plötzlich fühlbar, dreidimensional erfahrbar, und verschmilzt mit dem Raum. Die dem Tastsinn zugeordnete Plastik wird in Ebenen verschlüsselt zum Bild, das nur in der Umrundung des Objektes entschlüsselbar scheint.

In der Ausstellung Zeitgenössischer Plastizismus zeigt holzhauer hamburg eine den Galerieraum füllende Arbeit aus Knetmasse, Sonnenblumenöl und Wandfarbe, einige begehbare Skulpturen aus Holzlatten und eine Auswahl aus der Serie der 120 in diesem Jahr entstandenen Arbeiten auf Fotopapier, Weiß auf Schwarz, Titel: „Razzia nach licht-scheuem Gesindel“. Diese waren zuletzt in der Heidestraße auf dem Berliner Kunstherbst in der Künstlerausstellung I like to move it, Nähe Hamburger Bahnhof zu sehen. Und noch dazu haben die beiden Künstler exklusiv für die Ausstellung in Hamburg kleine, bunte Zeichnungen aus Fimo-Masse gebrannt, in gewisser Weise Multiples ihrer Wandarbeiten, und werden außerdem den Aufgang der Fabrikgalerie mit einer Diaprojektion ihrer sich überlagernden Zeichnungen bespielen. Mehr zeitgenössischer Plastizismus geht nun wirklich nicht!

Gabriela Vasquez Pacheco aka La Pacheca
ist 1978 in Aycuco, Peru, geboren und kam mit ihrer Familie 1984 nach Berlin. Seit 2000 studierte sie an der UdK Berlin, zunächst in der Klasse von Joachim Schmettau, seit 2002 bei Tony Cragg, bei dem sie 2007 Meisterschülerin wurde. La Pacheca arbeitet sehr experimentell, fing mit Tonarbeiten an, formte dann aus Draht, den sie mit Plastillin umhüllte, luftige, dreidimensionale Gebilde und macht dies heute aus einfachen, schmalen Holzlatten. Gabriela ist für den Meisterschülerpreis des Präsidenten der UdK nominiert.

Jakob Zoche, 1977 in München geboren, gründete schon mit 15 Jahren das Fanzine Sauercrowd und begann 1999 mit dem Studium an der UdK Berlin beiKatharina Sieverding. 2002: Erasmusstipendium an der Universidad de Barcelona. 2004 wurde Jakob Meisterschüler von Katharina Sieverding und erhielt den Meisterschülerpreis des Präsidenten für seine politisch konzeptionelle Arbeit zur Transnationalen Republik.
Mehr Informationen dazu unter www.utnr.org
 
     
Öffnungszeiten Mi-Fr 15-19, So 15-18 Uhr und nach Vereinbarung  
Die Galerie: Die Galerie holzhauer hamburg zeigt seit Mai 2004 zeitgenössische Kunst.  

 

 

Die Galeristin Angela Holzhauer – Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin und verantwortlich für die Magazine "oT " Die Kunst SZENE in Hamburg und Umgebung und
"freunde", Das Magazin der Freunde der Kunsthalle, sieht ihre Galerie als Laboratorium.
Das Interesse gilt Künstlern, die in Material, Inhalt und Form die elementaren Fragen der Kunst nach Zeit, Raum, Bild, Klang und Gesellschaft erforschen. Sie vertritt u.a. Georges Adéagbo (Benin), Eberhard Freudenreich, Friedemann Grieshaber, Mathias Kadolph, Jupp Linssen, Lars Möller, Swen Kählert, Carolin Leyck und Leon Manoloudakis, Gabriela LaPacheca (Peru), und Jakob Zoche.
www.holzhauerhamburg.de

 

Kontakt:

galerie holzhauer hamburg
Borselstr. 9 22765 Hamburg (Ottensen)
galerie@holzhauerhamburg.de
Tel. 040-18884552
Fax. 040-18884553
mobil 0170/4117293

 
     
  Angela Holzhauer, Galeristin Hamburg