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Sven Kählert
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Eröffnung: Sonntag, 12. Februar, ab 16 Uhr |
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| Dauer der Ausstellung: 12. Februar bis 28. April 2012 Öffnungszeiten: Mi-Fr 15-19 Uhr, So 15-18 Uhr und nach Vereinbarung jederzeit gern |
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Atelier Sven Kählert |
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Vorherige Ausstellung Anja Billing, |
vom |
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Friedemann Grieshaber: Stehende Figur mit Gesicht, 2011, Betonguss, 98 x 17 x 21 cm |
Anja Billing: Fernab (2), 2008, Öl auf Leinwand, 130 x 150 cm |
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"Anja Billing malt Bilder, auf den etwas zu sehen ist oder etwas geschieht. ... Aber das Besondere ist, dass sie Zeit- und Kunstsituation zu ihrem eigenen Thema gemacht hat: die Erinnerung, ihr zyklisches Verschwinden und Erscheinen, die Nähe und die Ferne von Zeit und Leben. Sie malt Bilder aus der Distanz, Bilder in Bildern, Bilder von Bildern, die wir unauslöschlich in uns bewahren, höchst subtile Archaismen, Häuser, Hütten, Höhlen, in sich versunkene Figuren, Feuer, Tänze, Prozessionen, Landschaften, Gewächse, Meere und Himmel. Sie überbrücken die Zeit, kommen weither und sind ganz gegenwärtig...." Aus dem Text: Materie und Substanz von Matthias Flügge |
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Anja Billing ist 1967 in Berlin geboren und hat Malerei an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee studiert. 1996/97 Diplom und Meisterschülerin, 1998 Stipendiatin der Käthe-Dorsch-Stiftung, 2005 Stipendiatin der Akademie der Künste, Berlin für Villa Serpentara , Romano Olevano, Italien. 2006 folgte dann eine Gastprofessur an der Hamburger Sommerakademie Pentiment in den darauf folgenden Jahren Lehraufträge an der Hamburger Hochschule für angewandte Künste. |
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Vorherige Ausstellung Zeit. Bild. Klang
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11. September bis 30. Oktober 2011 Keiko Kimoto (Zeichnung), Ellen Kruschwitz (Malerei), Gabriela LaPacheca (Plastik), Leon Manoloudakis (Zeichnung) und Jennifer Oellerich (Installation) |
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Zeit. Bild. Klang - Waschsalon Berlin ist eine poetisch starke, abwechslungsreich und zugleich harmonisch kuratierte Gruppenausstellung fünf junger Künstlerfreunde aus Berlin. Gabriela LaPacheca, die die galerie holzhauer hamburg bereits seit 2007 vertritt, hat ausgewählt. Alle haben an der Berliner Universität der Künste (UdK) studiert. Verbunden sind sie aber viel mehr durch einen ähnlichen am Material forschenden und zugleich theoretisch-diskursiven und philosophischen Ansatz innerhalb ihrer jeweiligen Technik, der bei der Umsetzung mit einer intensiv sinnlichen Körperwahrnehmung einher geht. Obwohl alle fünf Künstler erst am Anfang ihrer Karriere stehen, haben sie bereits die Könnerschaft, die Arbeiten im rechten Augenblick los zu lassen, auf dass sie schweben und frei und vom Betrachter unendlich zu vollenden sind. (Angela Holzhauer) Jennifer Oellerich, 1974 in Cuxhaven geboren, studierte ebenfalls von 2003 an bei Tony Cragg und wechselte nach dessen Weggang aus Berlin zu Florian Slotowa, bei dem sie 2009 Meisterschülerin wurde. Von Oellerich zeigen wir hydrophobe Bitumenarbeiten in beredtem Schwarz. Jennifer Oellerich: "Es sind überwiegend die existenziellen und philosophischen Fragen, die mich interessieren. Raum, Zeit, Bewusstheit, Materie sind einige von ihnen. Grenzen zwischen wissenschaftlichen Definitionen und Poesie, systematische Beobachtung und alltäglichem Sein." |
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| Vorherige Ausstellung (6. Mai bis 24. Juni 2011) |
Uwe Nitsche Farbauftrag Konzeptionelle Übermalungen |
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Ikonen reloaded: |
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| Sie sind so oft angesehen. Eigentlich müssten diese Kunstwerke schreien. Doch es gibt einen, der gibt den Meisterwerken der Kunstgeschichte ihren singulären Ausdruck zurück. Haucht ihnen wenigstens ein bisschen eigenen Atem ein, und zwar paradoxerweise, indem er das "Über" und "Zuviel" ihrer Massentauglichkeit übermalt. Cézanne, Manet, Vermeer, Degas, Gauguin, Modersohn-Becker, de Goya: Zum Bildungsgut, Postkartenmotiv und zur massentauglichen Wohnzimmerdekoration als Posterdruck sind sie verkommen. Von Originalität, die dem Originalgenie innewohnte, ist nichts mehr zu spüren. Also kann Uwe Nitsche den Ikonen der Kunstgeschichte auch auf die Pelle rücken und die Reproduktionsspirale des Massendrucks weiterdrehen. Er lässt sich die Stillleben als Kunstkopie auf Leinwand drucken, wählt einen Ausschnitt und beginnt zu übermalen, gegen die Serialität der Massenproduktion mit seinen "Neubildern" vorzugehen. Nicht als Maler, sondern als Konzeptkünstler. Ein Detail aus einem Lachsstillleben von de Goya - stark vergrößerte Lachsscheiben - wird freigestellt, nicht ohne eine eigene Rätselhaftigkeit zu bekommen, der Rest ist pastos gemalter, massiv schwarzer Ölgrund. Eine neue Sichtbarkeit und Perspektive ist garantiert. Auch die Kombination von eigentlich unvereinbaren Motiven eröffnet dem Ikonisierten einen unvernutzten und farblich ereignishaften Seheindruck: So treffen Paula Modersohn-Becker und Henri Fantin-Latour in einem Stillleben aufeinander - ein verblüffendes Arrangement vor orangefarbenem Grund. In einem anderen sind es ein Frühstück à la Heda kombiniert mit Dürerversatzstücken. Nitsches zum Teil montageartige verfahrende Kunst – herausreißen und neuen Kontexten einverleiben - funktioniert aufgrund unseres kollektiven Bildgedächtnisses und wirkt dessen Abnutzungserscheinungen mit einer Wiederholung entgegen, die dem Reproduzierten eine Andersheit einschreibt und paradoxerweise so Originalität erschafft. Anstatt Einmaligkeit zu behaupten, arbeitet Nitsche lieber mit vorhandenen Kunstwerken, gegen den Konsum- und Neuigkeitswahn, recycelt diese und pustet unseren Bildspeicher durch. In der galerie holzhauer hamburg wird es neben Übermalungen auch Bildobjekte geben, die den Kunstikonen eine Räumlichkeit und dekorative Szenerie mitgeben. Mitgeliefert werden schon mal Tapete und Lampe zum Ölschinken oder ein Paula Modersohn-Becker mit Tapete, Blume und Vase. Das Optimum sähe so aus: wenn Nitsches Kunstwerke selbst eines Tages als Poster zurückkämen. Der Kreislauf der Verwertung wäre geschlossen und sein Konzept zur Ikone überhöht – oder erniedrigt. Stefanie Maeck, SZENE Hamburg |
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Uwe Nitsche: 1984 Meisterschüler bei Prof. Tajiri an der HDK Berlin. Seit 1980 bundesweite Ausstellungstätigkeit. 2008 begann Nitsche mit der Aktion "00 Aufsehen" in den Toiletten wichtiger Museen, darunter die Arbeiten "Beuys & Girls" in der Hamburger Galerie der Gegenwart, zu der es ein schönes Video auf Youtube gibt, das den Künstler in Aktion zeigt und viel über seine Arbeit erklärt: > watch video / Film ansehen http://www.youtube.com/watch?v=Sngu4iNsH7Q |
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| Vorherige Ausstellungen past exhibitions |
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| bis April 2011 |
Jakob Zoche - Klopfsauger Fakir 350 Gemalte Zeichnung |
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| Jakob Zoche: »Entstauben von Bildern mit dem Möbelpinsel« 2011, Acryl auf Alu-Dibond, 120 x 120 cm |
Jakob Zoche: »Feder am Kippgelenk (unterer Teil der Stange) anheben und in Öffnung der Schiene am Staubsack einhängen« 2010, Acryl auf Alu-Dibond, 120 x 120 cm |
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| Als eine Art Ready-made für eine Ausstellung las Jakob Zoche die Gebrauchsanweisung für den Klopfsauger Fakir 350, als sie ihm vor zwei Jahren in die Hände fiel. Jetzt ist die gleichnamige, achtteilige Serie fertig. Wie sonst als Klopfsauger Fakir 350 kann die Ausstellung heißen, die vom 28. Januar 2011 an in der galerie holzhauer hamburg zu sehen ist. Vielfarbig und leuchtend in Acryl auf dem silbrig-glänzenden Bildträger Aludibond hat Zoche die Abbildungen der Anleitung in einem Punkte– und Stricheraster umgesetzt. Da richten zwei schlanke Frauenhände den Saugansatz für den Saugschlauch am Bodenblech oder eine Frau saugt mit einem Klopfsauger um einen wild gemusterten Teppich herum. Der Charme der Arbeiten liegt in der vorgefundenen Wahl des Ausschnitts, der analytischen Raumstrukturierung der Stofflichkeiten, im lakonischen Witz des Abgebildeten und sowieso im konzeptkunstlichen Überbau. | ||
| Jakob Zoche, 1977 in München geboren, studierte von 1999 bis 2007 an der Universität der Künste in Berlin bei Katharina Sieverding, wurde 2004 Ihr Meisterschüler. 2005 erhielt er den Meisterschülerpreis des Präsidenten für seine politisch konzeptionelle Arbeit zur Transnationalen Republik. 2007 bekam er zusammen mit Gabriela Vasquez Pacheco aka La Pacheca erneut den Meisterschülerpreis des Präsidenten für die Rauminstallationen aus Knetmasse und Wandfarbe. 2007 schlugen La Pacheca & Zoche mit der wunderbaren Ausstellung Zeitgenössischer Plastizismus zum ersten Mal in der galerie holzhauer hamburg und somit in Hamburg auf. | ||
| September / Oktober 2010 | Mathias Kadolph, Jupp Linssen "Länge x Breite x Höhe", Skulptur, Malerei und Objekt |
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| Jupp Linssen: o.T. 2010, Öl, Plexiglas auf Leinwand, 110 x 130 cm | Mathias Kadolph: "NAIB", 2001, Pappel, weiss gefasst, 123 x 76 x 70 cm | |
| Sehen und hören Sie Jupp Linssen im Film von Artur Szczepaniak "Grauzone" 2008 http://www.youtube.com/watch?v=94yJFKxqOk4 |
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| Film : Länge x Breite x Höhe von Tobias Plum in Kürze | ||
| Ich möchte keine Kunst machen, die dich zerdrückt, oder dir ins Auge schießt. Ich habe Arbeiten gerne, mit denen man in einem Raum ist, und die man jederzeit ignorieren kann. (Carl Andre, amerikanischer Künstler der minimal art)
Das Holz trägt die Komposition, öffnet und lenkt die künstlerische Handschrift des Bildhauers Mathias Kadolph. Der Hamburger nimmt dabei gern rohes, wenig bearbeitetes Holz und holt seine Skulpturen direkt aus der Masse eines Eichen-, Pappel-, Ahorn, Kirsch- oder Lindenstammes heraus. Oft wird das Holz am Ende nur geölt, also fast pur belassen, manchmal weiß gefasst oder eingefärbt mit einer Lösung, die dann mit der natürlichen Gärung des Holzes eine überraschende Farbnote annimmt. Alle Skulpturen sind von einfacher, reduzierter, geometrischer Form. Die meisten sind nicht spektakulär, manche folgen nur einer andauernden Bewegung. Dennoch: "Sie sind kompakt bis zum Sperrigen, was sie bindet ist die Kraft der Materie (...)", Astrid Kramer in ihrer Eröffnungsrede 2005 und weiter: "Da die Flächen nie gerade zueinander stehen, erhalten die Skulpturen entgegen ihrer Schwere eine Dynamik und setzen exzentrische Kräfte frei." Dazu kommt, dass die meisten Arbeiten Mathias Kadolphs ein inneres Volumen umfassen, was etwas von Geborgenheit erzählt – obwohl ein eindeutiges Gefühl nie gemeint ist. Es geht um Widersprüche. |
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Mathias Kadolph ist 1957 in Hannover geboren und studierte dort zunächst ein paar Jahre Architektur, dann freie Künste (Plastik) an der Universität in Hannover. Er lebt und arbeitet heute in Hamburg. Seit 2005 Zusammenarbeit mit der galerie holzhauer hamburg. Besonders gelungen war der Skulpturenpark im Foyer der Hamburger Deichtorhalle 2008, anlässlich der Fine Art. Jupp Linssen, 1957 in Kempen am Niederrhein geboren, hat sein Atelier in Aachen. Studium der Kunst 1980-68 an der Rheinischen-Westfälischen Hochschule bei Professor Joachim Bandau. Sehen und hören Sie Jupp Linssen noch einmal im Film anlässlich der ersten Ausstellung in der galerie holzhauer hamburg im Februar 2008, der Gruppenausstellung Grauzone http://www.youtube.com/watch?v=94yJFKxqOk4
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| April bis Juni 2010 | Paolo Moretto: Adesso si che sono fritto, Neue Malerei und Skulpturen | |
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| Paolo Moretto: The Art to Fly, Öl auf Stoff, 155 x 200 cm, 2009 | ||
Paolo Moretto ist 1959 in Verona geboren und pendelt seit 1990 zwischen Deutschland und Italien, hat die zwei Standorte Verona und Hamburg. Der Künstler hat die „Scuola Arte Brenzoni“ in Verona und die „Accademia delle belle Arti“ in Mailand besucht, wo er nach eigenen Worte gelernt hat, „Luft zu malen und Konzeptkunst“ zu machen. |
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| http://www.paolomoretto.de/biography.html NDR Hamburg Journal 2006 | ||
| Februar bis April 2010 | Georges Adéagbo: La Culture et les Cultures – La Chine à Hambourg | |
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| Georges Adéagbo: La Chine à Hambourg, Detail, 2010 | ||
„ Die Ankunft Chinas in Afrika! Die Geschichte wurde schlecht geschrieben, und die Geschichte muss neu geschrieben werden ..!“ Außerdem präsentieren wir das Künstlerbuch „Georges Adéagbo: The Story of the Lion“ der CTL-Presse - ctl-presse.de „ Die Kunst ist in der Natur! Es ist die Kunst, die den Künstler macht und nicht der Künstler, der Kunst macht! Der Künstler ist ein Missionar, der die Mission verrichtet, zu der er von der Kunst betraut wurde, die in der Natur ist “...! Georges Adéagbo, 1942, lebt und arbeitet in Benin. Im vergangenen Jahr nahm er an der 53. Biennale in Venedig „Fare Mondi“ teil und zeigte im Wiener MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst - seine Ausstellung „Die Kolonisation und die Geschichte der Kolonisierten“. Weitere wichtige Stationen: 2008 Palazzo Vecchio in Florenz, 2002 documenta 11 und 1999 Harald Szeemanns 48. Biennale in Venedig „Dappertutto“. Dies ist die erste Ausstellung von Georges Adéagbo in Hamburg. In Zusammenarbeit mit Stephan Köhler – jointadventures.org |
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| November / Dezember 2009 | Eberhard Freudenreich: Neue Schablonen - Malerei, Holzschnitt, Objekte | |
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| Eberhard Freudenreich: alata VI, Acryl auf Leinwand, 70 x 120 cm, 2008 | ||
| „Wenn ich konsequent graphisch arbeite, komme ich in die Bereiche der Bildhauerei, der Zeichnung und auch der Malerei“, sagt Eberhard Freudenreich. Erster Arbeitsschritt des Künstlers ist dabei immer ein Schnitt - in Pappe, in Holz, in Kunststoff. Was dann geschieht, folgt einer inneren Logik und der immer gleichen, forschenden Fragestellung: Wie teilt die Linie die Fläche. Was geschieht damit im Raum? Und was macht der Betrachter damit? Freudenreichs Kunst ist diskursiv und verspielt zugleich. Jedes neue Unikat – und bei Freudenreich gibt es nur Unikate – scheint die absolut logische Konsequenz aus der Arbeit davor zu sein. Alles ein großer Werkzyklus. Ganz gleich, ob Holzschnitt, Raumobjekt oder verschiebbare Raumschichtungen aus Pappe, Glas und Holz entstehen. Und dann dominiert plötzlich ein neues Element Eberhard Freudenreichs Arbeiten: die Farbe! Mit der Farbe lotet der Künstler nun die Fläche aus. Schablonenmalerei - denn Kunststoff-Schablonen sind die Form. Die Schablonen werden verschoben, die Farbe wie in der klassischen Lasurmalerei, in zahlreichen, dünnen Farbschichten direkt aufgetragen. Der Kosmos des Eberhard Freudenreichs auf einmal vielfarbig. Und seine Fragestellung löst Freudenreich im Malerischen auf. Die galerie holzhauer hamburg zeigt in der Ausstellung Neue Schablonen diesen aufregenden neuen Schritt des Künstlers. Alle Ausstellungsexponate gehen zurück auf eine einzige Schablone. Und die Holzschnitte sind malerischer geraten als die Malerei. Die Medien vertauscht. Dazu neue Objekte aus Plastik, neue, farbige Holzschnitte und neue, auch mehrfarbige Schiebekästen. Eberhard Freudenreich ist 1963 in Bad Urach/Württemberg geboren und studierte Freie Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Dieter Groß, Prof. Rudolf Schoofs und Herbert Egl. Seit 1993 arbeitet Freudenreich als freischaffender Künstler und hat seitdem vor allem im Stuttgarter Raum zahlreiche Preise und Stipendien – u.a. von der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg oder den Grafikpreis der Stadt Bietigheim-Bissingen. |
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| Mai / Juni 2009 | Lars Möller – NACKT Malerei | |
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| Lars Möller: (links) Wald, Öl auf Leinwand, Dip 180 x 260 cm, 2008 | ||
| Lars Möller zählt zu den wenigen Künstlern in Norddeutschland, die Akt malen. Akt ist das grundlegende, anspruchsvollste und reizvollste Genre der Malerei überhaupt. In England erzielt Lucian Freud mit seinen kraftvollen, vor physischer Präsenz strotzenden Körpern am Markt Höchstpreise, und der neue Superstar der Kunstszene, die in New York lebende Britin Cecily Brown, schafft es mit ihren Darstellungen erotischer Szenen, nackte, menschliche Emotion zu malen. Hanseatisch distanzierter - die Akte von Lars Möller. Möller malt die Menschen unschuldig. Sie liegen beiläufig, entspannt, fast schlafend auf Parkett oder Sofa rum oder stehen cool und lässig im Raum. Die weiblichen Modelle sind üppig, die männlichen muskulös. Frei von inhaltlichen Zwängen, konzentriert sich der Maler auf die reine Malerei. Denn wie bei den Landschaften - dem Meer, dem Himmel und neuerdings auch den Wäldern - interessiert Lars Möller das Oberflächenrelief, die lebendigen Strukturen, die das Licht auf den Körpern malt. Er will die Farben wiedergeben und deren sinnliche Wirkung nachzeichnen. In kräftigen Pinselstrichen legt er pastose Ölfarben, meist wenige, gedämpfte Farbtöne, rasch nebeneinander. Oder aber er trägt langsam viele dünne Öllasuren solange übereinander, bis auch auf diese Weise Bildtiefe entsteht. Obwohl alle Bilder von Lars Möller abbilden – das Wasser, den Himmel, den Wald oder eben den nackten Menschen – arbeitet der Hamburger Maler nicht narrativ. Lars Möller: „Ich erzähle nichts. Ich schaffe zeitlose Situationen in meinen Bildern, die dem Betrachter die Möglichkeit geben, sich zu erinnern. Mich interessiert an der Malerei das Elementare.“ Lars Möller, 1968 in Hamburg geboren, studierte von 1992-97 bei Professor Erhard Göttlicher an der FH Hamburg. 1992 Pentiment-Stipendium bei Pedro Ascencio. Möller arbeitet seit 1997 als freischaffender Künstler in Hamburg und ist seit 1999 Mitglied bei den „Norddeutschen Realisten“, einer Künstlergruppe, die sich der Plein`Air-Malerei verschrieben haben. Nach 2005 ist die Ausstellung Nackt – Malerei die bereits zweite Einzelausstellung Möllers in der galerie holzhauer hamburg. Die Ausstellung zeigt Männer- und Frauenakte in Korrespondenz mit Landschaften. |
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| November / Dezember 2008 | Carolin Leyck und Gotlind Timmermanns: Farbe bekennen – Malerei aus München | |
| Agnes Martin, Malerin: „Jedes Kunstwerk handelt von der Schönheit; jedes positive Werk verkörpert und verherrlicht sie. Alle negative Kunst protestiert gegen den Mangel an Schönheit in unserem Leben.“ | ||
Carolin Leyck und Gotlind Timmermanns malen – ganz im Sinne der oben zitierten großen alten Dame des abstrakten Expressionismus - schöne, abstrakte, farbintensive Bilder voller Leben. Beide Malerinnen geben sich dem langwierigen Prozess des Malens hin. Beide beginnen mit dem Material Farbe und schaffen damit Räume. Dabei suchen beide Münchner Künstlerinnen nach der Tiefe, aus der eben Schönheit, Sinnlichkeit, Strahlen, Glanz und Leuchten erst entspringt. Und beide ersuchen dem schönen Schein etwas entgegen zu setzen. Etwas das Spannung erzeugt im Bildraum und in der Farbkomposition. Auf ganz unterschiedlichen Wegen.
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| Carolin Leyck: 45 x 45 cm, 2008 | Gotlind Timmermanns: Grünes Leuchten 2, Öl auf Leinwand, 140 x 140 cm, 2008 | |
| Carolin Leyck, 1967, war bei Prof. Jerry Zeniuk Meisterschülerin an der Akademie der bildenden Künste in München. Die Künstlerin widmet sich ausschließlich der Komposition von Farbe und Form – ohne jede figürliche Assoziation. Es geht ihr um die Reflexion des Raumes anhand des Farbauftrags: Ein dicker roter Farbfaden liegt neben einer dünneren lila Linie neben einer transparenten, orangen Fläche. Malte Leyck früher überwiegend mit Eitempera, nimmt sie heute ausschließlich Acrylfarbe. Auch den Malgrund hat die Münchnerin gewechselt. Statt Leinwand nun die undurchdringliche Holzplatte, mit Nessel bezogen. Ihre neuen Arbeiten werden damit objekthafter, die Widersprüche des Farbauftrags zwischen transparent und geschlossen werden deutlicher. Das Drunter und Drüber der verschiedenen Farben noch intensiver, purer. | Gotlind Timmermanns, 1963, studierte ebenfalls an der Akademie der bildenden Künste in München, bei Prof. Heinz Butz und bei Prof. Helmut Sturm. Anders als bei den Arbeiten Leycks sind bei Timmermanns Bilder Erinnerungen an Landschaften, Wasserspiegelungen oder Wald „erlaubt“, wenngleich auch ihre Bilder abstrakt zu lesen sind. Timmermanns malt mit Ölfarbe in verschiedenen Flüssigkeitsstufen. Sie nimmt den Pinsel, den Spachtel, kippt die Bilder und lässt verlaufen. Ihre Bilder wachsen aus der Farbe, dem Material, und aus dem Stimmungen, dem Gefühl der Malerin. Hinter den Vernetzungen und Verwebungen der Farben und dem Anschein oder der Anmutung eines Waldes gibt es nicht nur weitere Farbschichten in der Tiefe des Bildes, sondern zusätzlich eine metaphorische Ebene, eine atmosphärische Stimmungslage. Oder wie die Künstlerin es im Zusammenhang von rhythmischen Reihungen, die über braunen, erdverbundenen Tönen liegen, selbst nennt: eine Art
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| Es ist die Absicht der Ausstellung Farbe bekennen – Malerei aus München in der Galerie holzhauer hamburg, nicht nur zwei gänzlich unterschiedlich arbeitende Malerinnen und ihre Werke zu präsentieren, sondern gleichzeitig auch die zwei vorherrschenden „Lager“ der nicht narrativen Malerei aus München zu veranschaulichen und in einen spannenden Dialog treten zu lassen. Die Linie des einen Lagers verfolgt die Reduktion von Farbe und Form. Die akademischen Lehrer sind der Ire Professor Sean Scully und der Amerikaner Professor Jerry Zeniuk. Zu dieser Gruppe gehört Carolin Leyck. Die andere Linie ist die expressiv abstrakte, figürliche der bayerischen Lehrer-Professoren Heinz Butz und Helmut Sturm, der zugleich Mitbegründer der Gruppe SPUR ist. In dieses „Fach“ gehört Gotlind Timmermanns. | ![]() |
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| Gotlind Timmermanns: Wald 8, Öl/LW, 200 x 190 cm, 2008 | ||
| April / Mai 2008 | Clemens-Tobias Lange - Eine Hochzeit in Lukanien | |
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| Clemens-Tobias Lange : "Pentolone", 2008, Corean handmade paper, 94x69,5 cm |
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| Clemens-Tobias Lange: »Ich gebe den Photos viel Zeit, sich zu entwickeln.« Durch den lebendigen Prozess der Herstellung, erscheinen Bereiche der Bilder aufgelöst. »Mit den Augen kann man diese Bilder nicht mehr sehen.« Die Ausstellung fand im Rahmen der 4. Triennale der Photographie (www.phototriennale.de), |
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| 2008 Kunstfestival/Maracaibo/Venezuela |
Velada Santa Lucía in Venezuela | |
holzhauer hamburg hat mit viel Spaß und |
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| Hamburger Künstler hinterlassen Spuren an und in den Häusern der Calle del Arte in Maracaibo (Foto: Angela Holzhauer) |
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| Februar / März 2008 | – GRAUZONE – |
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| auf Youtube: | http://www.youtube.com/watch?v=94yJFKxqOk4 | |
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| Friedemann Grieshaber: "Wolkenheim", 2006, Betonguss, 30 x 30 x 30 cm | ||
| Oktober bis Dezember 2007 | La Pacheca & Zoche: Zeitgenössischer Plastizismus | |
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| La Pacheca & Zoche: "Die verpackte Zeit", Knetmasse, Wandfarbe, 2007 "Raumzeichnung" Holz, 2007, Aus der Serie "Razzia nach lichtscheuem Gesindel" C-Print auf Fotopapier, 2007 |
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| „Hinreißend luftige, sehr poetische Arbeit“ - „Ein ungewöhnliches Interpretationsvergnügen“ - „Ausgesprochen heitere Pointe“ (Manfred Eichel) „Der Rausch der Lappalie“, „Die seltsamen Anwandlungen des Ilyon Tichy“ oder „Razzia nach lichtscheuem Gesindel“ heißen die gemeinsamen Arbeiten des Künstlerduos La Pacheca & Zoche – und schon in den Titeln klingt an, was der Fernsehjournalist Manfred Eichel mit „sehr poetisch“ oder „ausgesprochen heitere Pointe“ meint: die Arbeiten erzählen vielschichtige Geschichten. Alle diese gemeinsamen Werke sind in ebenso vielschichtigen Arbeitsprozessen entstanden. Da ist zunächst das Sammeln von Motiven, das permanente Zeichnen und dann das Übereinanderlegen von Zeichnungen – mit mehreren Projektoren in verschiedenen Geschwindigkeiten als Diafolge an die Wand. Und erst dann entscheiden La Pacheca und Zoche, was davon zu einer Raum füllenden und über Stromkästen und Heizkörper hinweggehenden, reliefartiger Zeichnung aus mehrfarbigem Plastilin wird, oder was zu einer Reihung von Motiven im DIN-A4 Format auf Fotopapier landet. Spontaneität und Zufall gehören beim Arbeitsprozess dazu. Und vor allem begeben sich La Pacheca & Zoche auf Kreuzwege zwischen Plastik und Zeichnung. Das dem Auge zugeordnete Bild wird plötzlich fühlbar, dreidimensional erfahrbar, und verschmilzt mit dem Raum. Die dem Tastsinn zugeordnete Plastik wird in Ebenen verschlüsselt zum Bild, das nur in der Umrundung des Objektes entschlüsselbar scheint. In der Ausstellung Zeitgenössischer Plastizismus zeigt holzhauer hamburg eine den Galerieraum füllende Arbeit aus Knetmasse, Sonnenblumenöl und Wandfarbe, einige begehbare Skulpturen aus Holzlatten und eine Auswahl aus der Serie der 120 in diesem Jahr entstandenen Arbeiten auf Fotopapier, Weiß auf Schwarz, Titel: „Razzia nach licht-scheuem Gesindel“. Diese waren zuletzt in der Heidestraße auf dem Berliner Kunstherbst in der Künstlerausstellung I like to move it, Nähe Hamburger Bahnhof zu sehen. Und noch dazu haben die beiden Künstler exklusiv für die Ausstellung in Hamburg kleine, bunte Zeichnungen aus Fimo-Masse gebrannt, in gewisser Weise Multiples ihrer Wandarbeiten, und werden außerdem den Aufgang der Fabrikgalerie mit einer Diaprojektion ihrer sich überlagernden Zeichnungen bespielen. Mehr zeitgenössischer Plastizismus geht nun wirklich nicht! Gabriela Vasquez Pacheco aka La Pacheca ist 1978 in Aycuco, Peru, geboren und kam mit ihrer Familie 1984 nach Berlin. Seit 2000 studierte sie an der UdK Berlin, zunächst in der Klasse von Joachim Schmettau, seit 2002 bei Tony Cragg, bei dem sie 2007 Meisterschülerin wurde. La Pacheca arbeitet sehr experimentell, fing mit Tonarbeiten an, formte dann aus Draht, den sie mit Plastillin umhüllte, luftige, dreidimensionale Gebilde und macht dies heute aus einfachen, schmalen Holzlatten. Gabriela ist für den Meisterschülerpreis des Präsidenten der UdK nominiert. Jakob Zoche, 1977 in München geboren, gründete schon mit 15 Jahren das Fanzine Sauercrowd und begann 1999 mit dem Studium an der UdK Berlin beiKatharina Sieverding. 2002: Erasmusstipendium an der Universidad de Barcelona. 2004 wurde Jakob Meisterschüler von Katharina Sieverding und erhielt den Meisterschülerpreis des Präsidenten für seine politisch konzeptionelle Arbeit zur Transnationalen Republik. Mehr Informationen dazu unter www.utnr.org |
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| Öffnungszeiten | Mi-Fr 15-19, So 15-18 Uhr und nach Vereinbarung | |
| Die Galerie: | Die Galerie holzhauer hamburg zeigt seit Mai 2004 zeitgenössischeKunst. | |
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Die Galeristin Angela Holzhauer – Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin und verantwortlich für die Kunstbeilage oT der SZENE Hamburg – sieht ihre Galerie als Laboratorium. Das Interesse gilt Künstlern, die in Material, Inhalt und Form die elementaren Fragen der Kunst nach Zeit, Raum, Bild, Klang und Gesellschaft erforschen. Sie vertritt u.a. Georges Adéagbo (Benin), Eberhard Freudenreich, Friedemann Grieshaber, Mathias Kadolph, Jupp Linssen, Lars Möller, Paolo Moretto (I), Gabriela LaPacheca (Peru), und Jakob Zoche.
Kontakt: galerie holzhauer hamburg |
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